Reformation in Lüneburg
eine Stadt zwischen "de olde religion" und "dat evangelium"

 

Diese spezielle Führung zum "Lutherjahr" soll Ihnen zeigen, wie und wann sich die Reformation in Lüneburg durchgesetzt hat und welche „Not und Gefahren“ man anfangs für die Stadt befürchtete, wenn sie in die Hände der Lutheraner falle. Die Zerstörung von Kirchen, die Erhebung der Kinder gegen die Eltern und der Aufstand der Armen gegen die Reichen wurden prophezeit.  

In der Führung werden auch die unterschiedlichen Ausgangssituationen und Entwicklungen in den Kirchen St. Johannis, St. Nicolai, St. Michaelis und St. Marien deutlich gemacht. In St. Johannis können zudem die Bildnisse der Reformatoren Jan Hus, Philipp Melanchton und Martin Luther kurz vorgestellt werden.

Es werden die z.T. sehr konträren Positionen von Rat, Bürgern und Herzog herausgestellt. Dabei wird es um Verbote, Widerstände, Verhandlungen, Ausschreitungen, Ausweisungen und andere außergewöhnliche Ereignisse gehen. Luther selbst hat die reformatorischen Entwicklungen in der Stadt Lüneburg verfolgt und kommentierte:“ … die Lüneburger greifen tapfer an“.

Aber es geht auch um Entwicklungen in der Armenpflege gehen, denn mit der Reformation war wohl die vorherige Einheit von Geistlichem und Weltlichem zerbrochen und was sollte jetzt mit den zahlreichen Stiftungen, Vikarien, Benefizien oder Lehen passieren, die ja größtenteils noch im Eigentum der alten Besitzer waren und deren soziale Aufgaben auf der Grundlage ihres Vermögens und ihrer Einnahmen dringend weitergeführt werden mussten. Dabei wird sich auch die Frage stellen, welche Rolle die Klöster in der Reformation spielten.

Unsere Preise

Termine für Gruppen von 1 bis 25 Personen frei wählbar.

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Gulli
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